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Pokerbücher

Wenn du lange genug an einem Pokertisch sitzt, wirst du bemerken, wie viele unterschiedliche Charaktere mit dir am Tisch sitzen.

 

 

Bei all den Poker regeln, ungeschriebenen Gesetzen, den hohen Einsätzen und der beinahe religiösen Verehrung des Spiels durch Millionen von Freizeitspielern und professionellen Pokerspielern, verwundert es kaum, dass viele der Anekdoten und Legenden des Poker spiels fantastischer anmuten, als jegliche Erzählliteratur. Falls du auf der Suche nach Inspiration bist oder nach Geschichten, die zur Vorsicht mahnen, Ausschau hältst, dann eignen sich die folgenden Bücher ausgezeichnet, um einen Einblick zu erhalten, welche schwindelerregende Hochgefühle, aber auch welche niederschmetternden Tiefschläge Poker verursachen kann.
1. The Biggest Game in Town, von A. Alvarez: Indem er die Persönlichkeiten und das Drama der Anfangsjahre der World Series of Poker in all seinen Nuancen aufzeichnet, ist Al Alvarezs Buch für Pokerfans auch heute noch so bedeutend, wie zur Zeit seiner Erstveröffentlichung im Jahre 1983.
2. Poker Nation, von Andy Bellin: Bellin führt seine Leser sowohl zur World Series als auch in raucherfüllte Kellerräume und porträtiert in seinen Geschichten sowohl die Pokerprominenz als auch Spieler, die es vorziehen, anonym zu bleiben. Auch wenn du nicht zu den Pokerverrückten gehörst, wird dich Bellins Schreibstil mit Sicherheit fesseln und dir das Gefühl geben, selbst ein Pokerprofi zu sein.
3. Positively Fifth Street, von James McManus: Falls ich verbittert über dieses Buch zu sein scheine, dann liegt das daran, dass ich das auch bin. Mc Manus wird nach Vegas geschickt, um über die World Series of Poker sowie über einen Mordprozess zu berichten. Dort gewinnt McManus nicht nur 250.000 $, sondern landet dazu auch noch einen New York Times Bestseller. Soviel zum Thema „man kann nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen“.